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„Der Hahn ist tot, der Hahn ist tot“

Scheibenhardt/Scheibenhard: Das WM-Viertelfinale Deutschland-Frankreich löst an der Grenze fußballerische Emotionen aus

Von Mathias Dreisigacker

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Nachher/vorher: „Adieu les Bleus!“-deutscher Jubel auf der Lauterbrücke. Diese war während des Spiels ebenso menschenleer wie die Straßen des deutschen und des französischen Dorfes, die das Bauwerk über den Grenzfluss miteinander verbindet.                                          Fotos(2): Iversen

 

 
Das wichtigste Spiel zwischen einer deutschen und einer französischen Mannschaft seit 28 Jahren hat auch im nachbarschaftlich geteilten Scheibenhardt die ganze Bandbreite fußballerischer Emotionen ausgelöst. Zwar bekamen nicht alle mit, dass es nur um Fußball ging, doch die sportliche Stimmung blieb hiervon ungetrübt. Wolfgang Weiss denkt nach. Wie wird es ausgehen? „Schwierig! Ich kenne die Franzosen, sie sind schwer zu nehmen.“ Schließlich legt sich der Wirt des Clubhauses vom SV Scheibenhardt auf ein 2:0 fest. Die Stimmung hier ist angespannt, auch wenn die Pommes fingerdick und die Schnitzel sagenhaft saftig sind. Selbst die Nationalhymne reißt die rund 40 Zuschauer nicht aus ihren Stühlen. Doch als das frühe 1:0 fällt, explodiert die Begeisterung: „Deutschland!, Deutschland!“ wird gerufen, auch „Jetzt geht“s los“ und „Der Hahn ist tot, der Hahn ist tot“.

Ehl ist neuer Stellvertreter von Diesel

SCHEIBENHARDT: Ruth Herberger als Zweite Beigeordnete im Amt einstimmig bestätigt

gemeinderat_2014_klThomas Ehl (CDU) ist neuer Erster Beigeordneter Scheibenhardts. Der Ortsgemeinderat hat den 52-jährigen Steuerberater am Mittwoch zum Stellvertreter von Bürgermeister Edwin Diesel (parteilos) gewählt. Ruth Herberger (CDU) bleibt Zweite Beigeordnete. Thomas Ehl löst Michael Löhle (CDU) ab, der die Position 15 Jahre innehatte. Auf Ehl entfielen elf Ja-Stimmen, ein Ratsmitglied stimmte mit Nein. Einstimmig verlief die Wiederwahl von Diesels zweiter Stellvertreterin Ruth Herberger.

SPD-Liste mit vielen Unabhängigen 

Die Scheibenhardter Sozialdemokraten unterbreiten für den Gemeinderat einen Wahlvorschlag, der je zur Hälfte aus SPD-Mitgliedern und unabhängigen Personen besteht.

Die Liste: Karl Heinz Benz, Marion Förster, Hilmar Müller (Parteilos), Dr. Gabriele Meurer (Parteilos), Tino Schieber (Parteilos), Helga Pohle (Parteilos), Thomas Moulliet (Parteilos), Maria Benz, Peter Benz, Rüdiger Steigleder. (rhp)

Quelle: DIE RHEINPFALZ, Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene, Freitag, den 25. April 2014

Sparen und neue Geldquellen suchen

Für neues Multifunktionsgebäude fehlen 50 000 Euro – Eigenleistung im Wert von 26 000 Euro reicht nicht

ausgebrannt_klDie Suche nach Geldquellen beschäftigt derzeit Ortsbürgermeister Edwin Diesel und den Gemeinderat in Scheibenhardt. Vor der ungewohnten Kulisse von rund einem Dutzend Zuhörer diskutierten sie darüber, wie die Finanzierungslücke für den geplanten Neubau eines Multifunktionsgebäudes geschlossen werden könne.
Nachdem Anfang letzten Jahres der Anbau am Bürgerhaus ausgebrannt war, hatte der Rat im November einen Neubau beschlossen und den entsprechenden Planungsauftrag vergeben. Nun stellte das Architekturbüro dem Gremium einen Entwurf nebst Kostenrechnung vor. Demnach belaufen sich die geschätzten Baukosten auf rund 344.000 Euro.

Kita-Kinder und Senioren singen Frühlingslieder

„ Komm doch lieber Frühling“, sangen Senioren und die Kinder der Kita Sonnenschein zusammen am Freitagnachmittag bei einem Treffen im Bürgerhaus. Der Seniorenbeirat hatte dazu eingeladen, um eine Begegnung zwischen den Generationen anzuregen. Da gemeinsames Singen allen Freude bereitet, wurden Liederhefte zusammengestellt, mit Frühlings- und Volksliedern, die die Kita-Kinder schon kennen und an die sich die Älteren noch erinnern. So waren alle textsicher und auf Anhieb schmetterte der generationsübergreifende Gesangsverein ein bekanntes Lied nach dem anderen. Alle wurden mit Kaffee, Apfelsaft und Kuchen bestens versorgt und das erste Treffen in diesem Rahmen fand einen guten Anklang. Für unsere Kinder erweitert sich der Blick auf die ältere Generation und es wird möglich, was Jan festgestellt hat: „Man kann ja jemanden kennenlernen, den man noch nicht kennt“.