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Das Geheimnis eines Gartens ist die Zeit

RHEINPFALZ-SOMMERTOUR: Zehn Leser entdecken den Waldgarten von Helga Pohle und Wolfram Kotschi bei der Bienwaldmühle

das_geheimnis_eines_gartens_ist_die_zeit_klSCHEIBENHARDT. Zwetschgenkuchen mit Sahne, erfrischender Holunderblütensirup und einen ausgiebigen Rundgang durch einen herrlichen Wald- und Bauerngarten, das boten Helga Pohle und Wolfram Kotschi gestern ihren Gästen. Das Ehepaar öffnete für einen kleinen Kreis von Gartenfreunden bei der RHEINPFALZ-Sommeraktion seinen Garten mitten im Wald, unweit der Bienwaldmühle. Pünktlich trafen neun Personen im Hof des ehemaligen Forsthauses ein, alle gespannt auf das von hohen Bäumen umstandene Gartenparadies. Als Gruß aus dem eigenen Garten brachte eine der Gewinnerinnen, Inge Angenendt aus Rohrbach, ein Gefäß mit selbst gezogenen Tomaten-Variationen mit, Elvira und Ernst Ertel aus Neuburg übergaben ein Körbchen mit Leckereien aus ihren Garten an die Gastgeber.

„Grüne Insel“ mitten im Wald

Rheinpfalz-Sommeraktion: Exklusive Gartenführung und Plausch bei Kaffee und Kuchen für zehn RHEINPFALZ-Leserinnen und -Leser

helga_pohle_waldgarten_klScheibenhardt. Wie eine Insel liegt mitten im Bienwald, von drei Seiten durch hohe Bäume begrenzt, der Garten von Helga Pohle und Wolfram Kotschi. Als RHEINPFALZ-Sommeraktion bietet Helga Pohle für zehn Leser eine exklusive Führung durch ihr kleines grünes Reich an. Am Dienstag, 12. August, ab 14 Uhr, gibt es erst Einblicke in die Entstehung des Gartens und die aktuelle Flora und Fauna, danach kann bei Kaffee und Kuchen auf der Terrasse über Gartenfragen gefachsimpelt werden. Begleitet wird die Sommertour von RHEINPFALZ-Mitarbeiterin Barbara Eichenlaub. Als das Paar vor mehr als acht Jahren das ehemalige Forsthaus mit seinem 1500 Quadratmeter großen Grundstück übernahm, blickten sie von ihrer hinteren Terrasse auf einen total verwilderten Garten.

30 Baumscheiben sind Rekord

ORTSTERMIN: Bienwaldspiele bringen 140 Kindern Spaß, Spannung und Aktivität an einem Ferientag

30_baumscheiben_sind_rekord_klSCHEIBENHARDT. Es ist Donnerstagvormittag, kurz nach zehn Uhr. Die Grillen zirpen, die Vögel zwitschern, es weht ein laues Lüftchen, das die Blätter der Bäume zum Rascheln bringt. Ein Gefühl der Ruhe, der völligen Naturidylle macht sich breit an diesem schönen Sommertag, hier an der Salmbacher Passage, mitten im Bienwald zwischen Scheibenhardt und der Bienwaldmühle. Plötzlich durchdringen aus der Ferne laute Töne diese Stille. Es ist ein diffuses Stimmengewirr, einzelne Worte kann man nicht erkennen. Je weiter man sich allerdings dem Getöse nähert, desto deutlicher werden die Laute. Unzählige Kinderstimmen rufen durcheinander: „Los, schneller!“ oder „Gib Gas!“, kann man nun vernehmen. Jetzt sind auch die ersten tobenden Buben und Mädchen zu sehen, auch Sägegeräusche sind hörbar.

Nach Brand Neubau geplant

Scheibenhardt: Haus für Feuerwehr und Vereine soll rund 350 000 Euro kosten – Finanzierung noch unklar

Die Gemeinde sucht Ersatz für das ihr Anfang 2013 ausgebranntes Multifunktionsgebäude am Bürgerhaus. Pläne eines Neubaus ließ sie am Mittwoch bei der Einwohnerversammlung im voll besetzten Bürgersaal präsentieren. Unklar ist, wie das finanziell klamme Scheibenhardt den angedachten Neubau bezahlen soll. Angedacht ist, an Stelle des im März 2013 ausgebrannten Multifunktionsgebäudes am Bürgerhaus für rund 350.000 einen Ersatzbau zu schaffen. Wie dieser aussehen könnte, zeigte Planer Armin Buchlaub aus Hagenbach. Das Erdgeschoss stünde dann Vereinen zur Verfügung, das Obergeschoss der Feuerwehr. Das Gebäude sei dringend notwendig, verteidigte Ortsbürgermeister Edwin Diesel (parteilos) die Pläne gegen aufkommende Zweifel von Bürgern: „Es muss auf jeden Fall etwas passieren." Die bisherigen Pläne seien noch ein „Wunschkatalog", betonte Verbandsbürgermeister Reinhard Scherrer (SPD). Man prüfe noch die Finanzierung. „Da ist Ruhe besser als Eile." Als mögliche Geldquellen – neben den Kassen von Orts- und Verbandsgemeinde – nannte er Landeszuschüsse (nur für die Feuerwehrräume) und Eigenleistungen der Bürger, durch die man Kosten sparen könne. Laut Diesel war das alte Gebäude versichert, wodurch rund 80.000 Euro Prämie zur Verfügung stünden. Auf mögliche Kreditaufnahmen gingen die Verantwortlichen nicht ein.

Im Hindernisparcours sicheres Fahren üben

ORTSTERMIN: Der Umgang mit dem Rollator will geübt sein – Seniorennachmittag der anderen Art

rollator_klScheibenhardt: Einmal um die Hütchen rum, dann Bremse rein, hinsetzten, aufstehen, Bremse lösen und über die Hindernisse fahren. Zugegeben, es ist schwerer als es aussieht und gewöhnungsbedürftig sowieso. Doch hat man den Trick einmal raus, läuft der Rollator wie geschmiert. Ein Seniorennachmittag der etwas anderen Art gab es in Scheibenhardt. AWO und der Seniorenbeirat Scheibenhardt veranstalteten in Kooperation mit dem Pflegedienst Malteser Hatzenbühl und dem Sanitätshaus Kobbe Kandel diesen besonderen Seniorennachmittag. Auf einem Parcour im Hof des Bürgerstübchens können die unterschiedlichsten Rollatoren ausprobiert werden. Von Standard über Leichtgewicht bis hin zum Modell fürs Gelände ist alles dabei. Auch beim Zubehör sind keine Grenzen gesetzt: Regenschirme, Schlösser, Blinker, sogar Namens- und Nummernschilder.