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20 Jahre am Dirigentenstab

Scheibenhardt: Ulrich Kreger leitet seit zwei Jahrzehnten den Musikverein – Konzert steht unter Film-Motto

20_jahr_dirigentenstab_kl„Ganz großes Kino“ will der Musikverein (MV) Scheibenhardt bei seinem diesjährigen Frühjahrskonzert seinen Zuhörern bieten. Zumindest haben sich die Musiker das als Motto ausgesucht.Seit Wochen wird in Scheibenhardt im Untergeschoss des Kindergartens, dem Proberaum des Vereins, fleißig geübt. Dirigent Ulrich Kreger feiert beim Konzert ein besonderes Jubiläum: 20 Jahre ist es her, dass er das Orchester vom damaligen Orchesterleiter Michael Tropf übernommen hat. Kreger stammt aus Neupotz, wo er beim dortigen Musikverein „Seerose“ seine Grundausbildung als Trompeter absolvierte.

Amtsinhaber Diesel CDU-Spitzenkandidat

Die CDU hat Amtsinhaber Edwin Diesel (parteilos) für die Ortsbürgermeisterwahl am Sonntag, 25. Mai, nominiert.
Außerdem gab die Partei ihre Kandidaten für den Ortsgemeinderat bekannt. Zum neuen Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes wurde Thomas Ehl gewählt. Zweite Vorsitzende und gleichzeitig Schriftführerin ist Ruth Herberger, als Schatzmeister fungiert ab sofort Elmar Schweitzer.

Die Kandidaten Thomas Ehl, Ruth Herberger, Matthias Rinnert, Elmar Schweitzer, Christian Carl, Christian Müller, Thomas Stephany, Patrick Heid, Siegmund Rieger, Jürgen Brecht, Reinhard Guckert und Günther Weschler, Ersatzkandidaten Wolfgang Klein und Michael Löhle. (hcs)

Quelle: DIE RHEINPFALZ, Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene, Donnerstag, den 27. März 2014

Narren im „Wilden Süd Westen“

Scheibenhardt: „Lauterpfludde“ begeistern mit fünfstündigem Programm

Von Matthias Dreisgacker
        
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Wenn die Müllhalde der Berger Deponie zu den Rocky Mountains und der Landstrich dahinter für die dortigen Ureinwohner zum Reservat werden, dann ist die Fährte in den „Wilden Süd Westen“ unübersehbar gelegt. Zur hellen Freude des Publikums konnten die „Lauterpfludde“ des Scheibenhardter Faschingsvereins diesem Motto tatsächlich gerecht werden. Lokale Politiker und Verwaltungsfachleute bekamen eine verdiente Abreibung verpasst. Ob beim Radweg Scheibenhardt-Bienwaldmühle-Steinfeld, dem Highway B 9 oder jenem legendären Skandal um das den Grenzübergang sperrende Regenüberlaufbecken: Nicht nur leicht und fluffig wurde gescherzt, sondern auch lokale Verantwortlichkeiten an den Marterpfahl gebunden. Und sogar weitere Schuldige wären anwesend gewesen.

Der Tanztee ist tot, es lebe die Ü-60-Party

Scheibenhardt: Rund 50 Senioren tanzen in Scheibenhardt durch den Sonntagnachmittag

Von Christoph Demko
der_tanztee_ist_tod_rp_klFrüher sagte man einfach Tanztee, Altennachmittag oder Seniorenkaffee, heute lädt man trendy zur Ü-60-Party ein. Rund 50 feierwillige „Silverkids“, wie fröhliche Rentner im Werber-Deutsch heißen, folgten am Sonntag dem Ruf des Seniorenbeirats Scheibenhardt in den Bürgersaal. Eine „Weltpremiere“ nannte Roland Prütting, Vorsitzender des ehrenamtlich tätigen Gremiums, schmunzelnd die altehrwürdige Veranstaltungsform, die die Organisatoren nun einem namentlichen „Facelifting“ unterzogen hatten.Was die Musiker vom Fidelitas-Trio Karlsruhe vorlebten, nämlich auch in fortgeschrittenem Alter noch aktiv zu sein, nahmen die sichtlich begeisterten Partygäste nach anfänglicher Zurückhaltung auf und bewegten sich rhythmisch durch den Nachmittag. Gekonnt und keineswegs eingerostet bewegten sich Paare über die Tanzfläche.

Scheibenhardt entwickelt sich dank Vereinen

Ausblick 2014: Auch im Grenzort soll es in diesem Jahr endlich schnelles Internet geben

ausblick_2014_klScheibenhardt. Der Grenzort investiert im kommenden Jahr in die Infrastruktur. Wie Ortsbürgermeister Edwin Diesel (parteilos) erklärt, soll das Regenüberlaufbecken in der Nähe der Lauterbrücke fertiggebaut werden. Weiter möchte die Gemeinde ein neues Gebäude für Vereine, Jugend und Feuerwehr errichten. Schließlich soll das schnelle Internet kommen. Die Kosten für das von der Verbandsgemeinde Hagenbach betriebene Wasserbauprojekt östlich des Grenzübergangs beträgt eine Million Euro. Davon haben Scheibenhardter Bürger auf etwa drei Jahre gestreckt 154.000 Euro zu tragen, aus der Gemeindekasse kommen 83.000 Euro. Anstelle des im März des vergangenen Jahres abgebrannten Jugendraumes hinter dem Bürgerhaus solle ein zweistöckiger Mehrzweckbau entstehen, sagt Diesel.