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Einwurf
Entscheidende Bandbreite
von Markus Burck
Die Versorgung mit Breitbandinternet ist standortentscheidend geworden. Nicht mehr nur Unternehmen wählen ihren Standort nur nach der Straßen- und Schienenanbindung. Entscheidend ist auch der Zustand der Datenautobahn. Das ist bei Privatkunden auch nicht mehr anders. Videotelefonie, Online-Videotheken, Computerspiele – alles läuft übers Internet und braucht Bandbreite. Die Funklösung verspricht diese. In Berg hat man jedoch teils schlechte Erfahrungen mit Funkinternet gemacht. Das neue System ist jedoch anders – und es soll unabhängig von der Nutzerzahl den ganzen Ort versorgen. Fördergeld ermöglicht das. Die technischen Daten hören sich vielversprechend an. Ob es taugt, muss man abwarten. Die Kunden werden es schnell merken und ihre Erfahrung weitergeben. Dass der Preis etwas höher ist, als bei Anbietern in gut versorgten Orten, ist eben Standortfaktor – und immer noch besser als keine Datenautobahn zu haben.
Quelle: DIE RHEINPFALZ, Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene, Montag, den 18. März 2013
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Schnelles Internet über Funk
Berg: Skytron Communications informiert über Möglichkeiten in Berg, Scheibenhardt und Neuburg
Berg und Neuburg sollen bis spätestens Ende Mai mit schnellem Internet versorgt sein. Realisiert wird dies mittels Funktechnik. Scheibenhardt soll bis zum dritten Quartal dieses Jahres folgen. Darüber informierte das Unternehmen Skytron Communications aus dem badischen Karlsbad am Donnerstag in Berg. Schwieriger wird die Anbindung der Bienwaldmühle.Skytron hat den Zuschlag erhalten, weil hohe Datenraten zugesichert werden und der Preis mit 115.000 Euro unter den Kosten für eine kabelgebundene Lösung liegt. 35 Prozent der Kosten übernehmen die Ortsgemeinden Berg, Neuburg und Scheibenhardt, der Rest kommt aus Fördermitteln. Eine DSL-Lösung hätte etwa eine halbe Million verschlungen. Die Gemeinde Berg ist derzeit unterschiedlich gut ans Internet angebunden, erklärt Ortsbürgermeister Günther Roitsch. Vereinzelt sind über die Telekom DSL-Anschlüsse bis zu 16 Megabit je Sekunde (Mbit/s) möglich, oft aber auch nur Anschlüsse mit 768 Kilobit je Sekunde (Kbit/s) . An manchen Anschlüssen ist nur das sogenannte DSL-Light verfügbar, auch als Dorf-DSL bekannt. Hier werden nur 384 Kbit/s beim Empfang der Daten erreicht, 64 Kbit/s beim Senden. In Scheibenhardt gibt es 384er- und 768er-Leitungen, so Ortsbürgermeister Edwin Diesel.
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Geschichten aus der Geschichte: Musikverein Scheibenhardt vor 50 Jahren gegründet
Erstes Stück: Das Leben bringt große Freud’

Von Erich Hoffmann
Scheibenhardt. 50 Jahre sind es her, dass in Scheibenhardt der Musikverein gegründet wurde. Das Jubiläum soll am 16. März mit einem Konzert im Bürgersaal und vom 6. bis 8. September mit einem Jubiläumsfest auf dem Festplatz gefeiert werden.
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Alte Menschen im Mittelpunkt
Scheibenhardt: Ortsgemeinde gründet Seniorenbeirat
Alte Menschen werden künftig einen wichtigen Schwerpunkt in der Gemeindearbeit bilden. Der Ortsgemeinderat Scheibenhardt hat dazu am Donnerstag erstmals einen Seniorenbeirat ernannt. Dieser soll künftig einmal im Jahr dem Gemeinderat Bericht erstatten.Die Verbandsgemeinde Hagenbach, zu der Scheibenhardt zählt, nimmt an einem Modellprojekt des Bundesfamilienministeriums mit Namen „Gemeinsam älter werden“ teil. Dessen Ziel ist es, in den Gemeinden Seniorenvertreter zu finden, welche die Interessen dieser Altersgruppe vertreten.
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Mit Kerwe-Ausschank Gemeindeprojekte finanzieren
Scheibenhardt: Dem Ort geht mangels Gewerbesteuer allmählich das Geld aus – Ein Team soll ohne Denkverbote nach Auswegen aus der Misere suchen
Schwere Zeiten kommen in finanzieller Sicht auf die Gemeinde zu. Dies hat die Beratung um den Haushalt 2013/14 am Donnerstag einmal mehr deutlich gemacht. Einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, ist fast unmöglich. Jetzt will man im Team „ohne Denkverbot“ über Möglichkeiten der Einnahmenverbesserung und Ausgabenvermeidung diskutieren.„Wenn das so weiter geht, ist in sechs bis sieben Jahren unser Eigenkapital aufgebraucht“, prophezeiten die Sprecher von CDU und SPD, Thomas Ehl und Karl-Heinz Benz. Es ging um den Jahresabschluss 2011. Das Eigenkapital der Gemeinde beträgt noch 2,5 Millionen Euro. Es werde aber über die Jahre aufgezehrt, betonte Ehl. Jahresfehlbeträge, etwa die 115.000 Euro für das Jahr 2011, werden damit verrechnet.Auch in den derzeit nur kalkulierten Haushaltsjahren 2013 und 2014 kommen dicke Finanzlücken von jeweils rund 200.000 Euro zutage.
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