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Krampusse aus Bienwald-Holz schnitzen

Scheibenhardt: Show mit Feuerfontänen und brennenden Fässern am Samstagabend geplant

Von Arnika Eck

krampus_2012_kl„Der Festplatz wird brennen“, sagt Reinhard Guckert, Organisator des zweiten Krampus-Rummels am Samstag in Scheibenhardt. Eine noch ausgefeiltere Show als beim ersten Mal und insgesamt 16 mystische Holzmasken in zotteligen Ziegen- und Schafsfellen, gefolgt von Teufeln und Sensemännern, sollen die Zuschauer in ihren Bann ziehen. Bereits im letzten Jahr machten die schaurig-schönen Gestalten einen solchen Eindruck, dass man die Augen nicht von ihnen lassen konnte. Zwischen brennenden Heugabeln, lodernden Bengalfackeln und wabernden Rauchschwaden wird eine Schar Krampusse mit Gefolge ihr Unwesen treiben. Minuziös haben Guckert und seine Mannschaft die halbstündige Show geplant. „Feuerfontänen, brennende Fässer, Wagen mit Rauchfackeln, eine brennende Gitarre - wir wollen aber nicht zu viel verraten“, schwelgt Guckert.

Schnelles Internet – aber nicht für alle

Was Leser ärgert: Bienwaldmühle soll vom schnellen Internet für der Verbandsgemeinde Hagenbach ausgeschlossen werden

Von Marco Jäger

Scheibenhardt: Andreas Hamburger ärgert sich darüber, dass der Scheibenhardter Ortsteil Bienwaldmühle, in dem er wohnt, für ein schnelleres Internet in der Verbandsgemeinde Hagenbach ausgeschlossen wurde.„Technisch gibt es mehrere Möglichkeiten. Man muss sie aber auch wollen.“ Das schreibt Andreas Hamburger in einer E-Mail an die RHEINPFALZ-Redaktion. Soll die Bienwaldmühle von den Vorteilen moderner Technik ausgeschlossen werden?„Ortsbürgermeister Diesel hat mir erklärt, dass die Kosten für den Anschluss von Bienwaldmühle zu hoch seien, obwohl kein Anbieter bisher solche Kosten genannt hat und laut Ausschreibung Bienwaldmühle nicht beboten werden kann,“ so Hamburger weiter.

Ansprechperson für Senioren vermisst

Scheibenhardt: Rund 50 Bürger beim Seniorenforum

Die Gruppen des Bürgerforums in Scheibenhardt stellten themenübergreifend fest, dass eine feste Ansprechperson vor Ort fehlt, die Fragen älter Menschen beantwortet, berät und Hilfen koordiniert. Etwa fünfzig Scheibenhardter trafen sich am Dienstag beim Bürgerforum im Rahmen des Bundesmodellprojektes „Gemeinsam älter werden – Zuhause: Heute, morgen und in Zukunft“.Ortsbürgermeister Edwin Diesel hatte gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Hagenbach und der Kreisverwaltung Germersheim alle Bürger ab sechzig Jahren sowie weitere Interessierte eingeladen, um zu diskutieren, wie gemeinsames Älterwerden zu Hause gelingen kann.

Eine Kuh gibt Bier statt Milch

Scheibenhardt: „Lauterpfludde” feiern in Dirndl und Lederhosen ein Almabtrieb mit Oktoberfest - Kuh Alma ist selbst gebastelt

Von Arnika Eck

almabtrieb_2012_klDie Grenzgemeinde Scheibenhardt ist immer für eine Überraschung gut. Auch ohne Bergweiden und Kuhherden organisierten einige Aktiven unter der Flagge der „Lauterpfludde” den ersten Almabtrieb vom Zollhausberg. Kuhglocken-Gebimmel und der Defiliermarsch verströmten im Nu die passende Atmosphäre, als sich rund 40 mit Dirndl und Lederhosen bekleideten Personen zum Zollhausberg bewegten. Angelina Stephany mit einer Scherpe mit dem Aufdruck „Zensi 2012” bekleidet, führte mit der schmucken Kuh Alma die Jux-Truppe an.

Wo schon Kinder „Bonjour” sagen

Comment ça va? Good morning, how are you? Oder doch lieber nur ein gepflegtes Hochdeutsch als Gegensatz zum Südpfälzer Dialekt? Die Kitas in der Südpfalz haben bezüglich der Sprachförderung ganz unterschiedliche Konzepte, für deren Umsetzung aber ein gemeinsames Rezept: Spaß soll es machen und spielerisch vonstatten gehen.

Von Brigitte Schmalenberg

Kita_2012_kleinWer in Scheibenhardt wohnt, der hat es bekanntlich nicht weit bis nach Frankreich. Nur einen Katzensprung über das Grenzflüsschen Lauter hinweg - schon ist man im elsässischen Scheibenhard, wo der Ortsname eine andere Schreibweise hat, die Menschen anders sprechen und die Bäcker keine Schneckennudeln, sonders Croissants feilbieten. Da kann es nicht schaden, wenn man als Kind so früh wie möglich mit dem Fremden vertraut gemacht wird und grenzüberschreitende Freundschaften schließt. Weil die Scheibenhardter Kita „Sonnenschein” seit vielen Jahren von einer gebürtigen Französin geleitet wird, lernen deren Schützlinge die Sprache der Nachbarn quasi en passant.