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Weihnachtsbaumverkauf durch Freiwillige Feuerwehr Scheibenhardt

Samstag, den 17. Dezember 2011 14 - 17 Uhr

fw_wbv2011sAuch in diesem Jahr veranstaltet die Feuerwehr Scheibenhardt einen Weihnachtsbaumverkauf. Von 14:00 bis 17:00 Uhr werden die Bäume am Feuerwehrgerätehaus ausgestellt. Hierbei können Sie bei Glühwein, Bratwurst und Waffeln einen für Sie passenden Weihnachtsbaum auswählen. Auf Wunsch bietet die Feuerwehr ihren kostenlosen Lieferservice an. Beim Kauf eines Weihnachtsbaums erhalten Sie einen Glühwein gratis.
Wie auch schon im letzten Jahr werden die Weihnachtsbäume am 6. Januar 2012 ab 13:00 Uhr anlässlich des am 7. Januar stattfindenden Knutfestes eingesammelt.

Einwurf - Chapeau Krampusse!

Von Arnika Eck

Wer kennt nicht das Phänomen in den Gemeinden, dass immer weniger Ehrenamtliche die Aufgaben in Vereinen und im gesellschaftlichen Leben übernehmen sollen? Die Grenzgemeinde Scheibenhardt stellt diesen Glaubenssatz im Moment gerade auf den Kopf. Im vergangenen Jahr feierte man erstes Knutfest, und am Samstag gelang im Anschluss an die Nikolausfeier von Musikverein und Gemeinde mit dem ersten Scheibenhardter Krampuslauf ein richtig großer Wurf.
Das ist vor allem einem Mann zu verdanken, der sich fast ein Jahr hartnäckig mit einer Idee auseinander setzte, die er aus Österreich mitgebracht hatte. Als im Musikverein etwas zögerlich mit seinem Vorhaben umgegangen wurde, machte er sich in seinem privaten Umfeld auf die Socken und warb um Mitstreiter. Auch von Bürgermeister Edwin Diesel kam Rückenwind. Dabei ist es mit Sicherheit nicht Jedermanns Sache, sich unter einer so mächtigen und schaurigen Holzmaske zu tarnen. Zudem kamen auf die Akteure einige hundert Euro an Kosten zusammen.
Doch Reinhard Guckert überzeugte schließlich 22 Männer, Frauen und Kinder. Für die Ausgaben putzte Guckert zudem die Türklinken von Sponsoren. Dank dem Initiator und seiner Gefolgschaft könnte der Krampuslauf für Scheibenhardt zu einer großartigen Attraktion werden. Chapeau Krampusse! Glückwunsch Scheibenhardt!


Quelle: DIE RHEINPFALZ, Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene, Ausgabe: Nr.282, Montag, den 05. Dezember 2011

Spektakel für Augen und Ohren

SCHEIBENHARDT: Der Brauch stammt eigentlich aus dem alpenländischen Raum - der Krampuslauf. Bei einer gut vorbereiteten Premiere hatte es allerdings den Anschein, dass die zotteligen Gestalten auch hierzulande Anhänger finden, selbst wenn sie nicht wirklich Kindern das Fürchten lehren.

Von Arnika Eck

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Brennende Heugabeln, lodernde Bengalfackeln und wabende Rauchschwaden. Dazwischen die schaurig-schönen Krampusse. 22 Personen um Reinhard Guckert veranstalteten am Samstagabend den ersten Scheibenhardter Krampuslauf. ein Spektakel der besonderen Art.
Trotz Nieselregens und der Konkurrenz des ZDF, der letzten „Wetten dass?”-Sendung von Thomas Gottschalk hielt es eine Reihe von Zuschauern nach der Nikolausfeier am Festplatz. Sie wurden für ihr Ausharren mehr als gut entschädigt. Moderator Patrick Heid zählt den Countdown: „Zehn, neun, acht...” Dann folgen 25 Minuten Spannung mit einer Show von Krampussen mit mystischen Holzmasken in Ziegen- und Schafsfellen, Teufeln und Sensenmännern.
Minutiös hatten Guckert und seine Truppe die Veranstaltung geplant. „Entscheidet euch, Himmel oder Hölle”, dröhnt es aus den Verstärkern, als die Teufel mit brennender Axt und Gabel einziehen. „Gong, gong, gong”, zwölf Mal ertönt eine schwere Glocke, dann ist Kojoten-Geheule zu vernehmen. In den Rauchwolken erkennt man einen Wagen mit „bösen Kindern”, die nach dem alpenländischen Brauch von den Krampussen eingesammelt wurden.
Im Gegensatz zum Nikolaus, der die braven Kinder belohnt, bestrafen die mystischen Gestalten der Krampusse die unartigen. Immer wieder necken die Krampusse das Publikum, das hinter dem Absperrband bleiben muss. Dann taucht ein Frontlader auf, in dessen Schaufel ein Krampus mit großen Kuhhörnern sitzt und gestikuliert. Gestalten mit brennenden Sensen flankieren das Fahrzeug.
Ein Traktor mit Fackeln fährt vor, ein Gasballon entzündet sich. Ein Teufel zieht einen Wagen herbei, von dessen Räder Flammen empor züngeln. Die Männer der Feuerwehr, die zur Absicherung der feuerbrünstigen Show vor Ort sind, integrierten sich indessen nahtlos im Geschehen. Als ob auch sie dazu gehörten, tragen sie Fackeln und schwenken Weihrauchkessel.
Am Ende lüften die Krampusse ihre kunstvollen, aus Holz geschnitzten Masken und ernten viel Applaus. Bürgermeister Edwin Diesel ist hell begeistert: „Mit diesem Auftritt habt ihr für Scheibenhardt einen weiteren kulturellen Glanzpunkt geschaffen”, lobt er die Akteure. Reinhard Guckert ist erleichtert und bekennt: „Die letzten Nächte habe ich nicht mehr geschlafen.” Die Idee trägt er seit Januar mit sich. Als er Verbündete gefunden hatte, setzte er sein Projekt Stück für Stück in die Wirklichkeit um.
Birgit und Thomas Ehl, zwei der Krampusse, zeigten sich dagegen eine ganze Spur entspannter: „Wir wussten, dass alles klappt, die Show war minutiös geplant.” Auch Marion Förster, eine der Teufelinnen, strahlt über die gelungene Premiere: „Für das nächste Jahr feilen wir unsere Choreografie noch mehr aus”, freut sie sich.

Quelle: DIE RHEINPFALZ, Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene, Ausgabe: Nr.282, Montag, den 05. Dezember 2011


Wiederkehrende Beiträge beschlossen

Für Kirchturm-Uhr bisher 4525 Euro gespendet - Seufzerallee muss dringend ausgebessert werden

Strittige Punkte waren Mangelware bei der Ratssitzung in Scheibenhardt. Sämtliche Entscheidungen fielen einstimmig nachdem auch die letzten Unklarheiten beseitigt waren. Bereits Anfang Juni hatten sich die Räte erstmals mit dem Thema „Wiederkehrende Beiträge" befasst, und Mitte Oktober hatte die Verwaltung die Bürger in einer Einwohnerversammlung über die Absicht informiert, künftig nach diesem Prinzip zu verfahren. Dass die Informationen noch nicht bis ins letzte Haus durchgedrungen sind, bewiesen entsprechende Fragen zum Ende der Sitzung in der Einwohnerfragestunde. Im Rat selbst gab es von Seiten der SPD-Fraktion noch Fragen zu Details der Satzung, die Verbandskämmerer Reinhold Kuntz aufklären konnte womit der Verabschiedung der Satzung nichts mehr im Wege stand.
Einigkeit auch bei der Frage, ob die Gemeinde am kommunalen Entschuldungsfonds des Landes teilnehmen solle. Der eigene Konsolidierungsbeitrag belaufe sich für Scheibenhardt auf jährlich 2230 Euro für die Dauer von 15 Jahren, so Ortsbürgermeister Edwin Diesel (CDU). Dieser Beitrag werde finanziert durch die bereits beschlossene und in Kraft getretene Erhöhung der Hebesätze und eine Anhebung der Grundsteuer B, wie sie im direkten Anschluss ebenfalls beschlossen wurde.
Weiter billigte der Rat den Neuabschluss eines Konzessionsvertrages mit den Pfalzwerken, eine geänderte Benutzungsordnung für die Grillhütte und die Vergabe eines Kerwestandplatzes an einen neuen Süßwarenanbieter.
Eine Ortsbegehung habe altersbedingte Schäden an manchen Straßen offenbart, die aber die Verkehrssicherheit noch nicht gefährden, wie Diesel versicherte. Im Falle der Seufzerallee sei eine Ausbesserung jedoch dringend erforderlich. Weiter müssten Eichenweg, Waldstraße und ein Teilstück der Maxstraße in eine Prioritätenliste aufgenommen und die Mittel dafür in den nächsten Haushalt eingestellt werden.
Dank eines hohen Spendenaufkommens mit dem aktuellen Stand von 4525 Euro könne die Kirchturmuhr auf digitale Technik umgestellt werden, teilte Edwin Diesel mit. Das Angebot dafür belaufe sich auf 6800 Euro. (tong)

Quelle: DIE RHEINPFALZ, Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene, Datum: Mittwoch, den 09. November 2011

Martinsumzug

Die katholische Kirchengemeinde und die Ortsgemeinde Scheibenhardt laden alle ein zum traditionellen St. Martinsumzug. Der Umzug findet am Samstag, den 12.11.2011 statt. Treffpunkt ist um 17.00 beim Bürgerhaus Scheibenhardt, Abmarsch wird um 17.30 Uhr sein. Der Musikverein Scheibenhardt die Kinder aus den beiden Kindergärten links und rechts der Lauter sowie der hl. St. Martin mit seinem Pferd werden den Umzug begleiten. Die FFW Scheibenhardt übernimmt die Absicherung der Strecke die durch den Hasenweg, Jakobspfad, Hauptstraße von dort über die Lauterbrücke bis zum Rathaushaus Scheibenhard/Elsaß führt. Der Rückweg verläuft über die Maxstraße und den Hasenweg. Am Dorfplatz, an der Lauterbrücke und beim Rathaus auf französischer Seite werden wir jeweils einen Halt einlegen, bei dem Kinder zusammen mit den Erwachsenen ein Lied singen werden. Nach dem Umzug gibt es für jedes Kind im Bürgerhaus eine Brezel und warmen Kinderpunsch. Für die Erwachsenen steht Glühwein bereit. Der Reinerlös des Glühweinverkaufs kommt der Kindertagesstätte „Sonnenschein“ zu gute.