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Lastwagen fährt in Container der Bundespolizei
Zwei Beamte leicht verletzt – Rund 400.000 Euro Sachschaden – Fahrer war betrunken – Grenzkontrollstation abgeräumt
Scheibenhard(t). Zwei leicht verletzte Bundespolizisten und 400.000 Euro Schaden: Das ist die Bilanz eines Unfalls am Grenzübergang Bienwald in der Nacht auf Heiligabend. Die Grenzkontroll-Station wurde dabei zerstört.

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Altort: Wohnraum hat Vorrang vor Grünflächen
Scheibenhardt. Einstimmig beschlossen hat der Ortsgemeinderat die zweite Änderung des Bebauungsplanes Altortbereich I für das Gebiet südlich von Hauptstraße und Maxstraße. Jetzt können alle Bürgerinnen und Bürger Einblick in die planungsrechtlichen Festsetzungen nehmen. Auch die Behördenbeteiligung wird eingeleitet.
Notwendig geworden ist die Änderung des Planes nach 1998 deswegen, weil man Wohnraum in den rückwärtigen Grundstücksbereichen schaffen möchte. Weitere Flächen für die Siedlungsentwicklung stehen der Gemeinde nicht zur Verfügung, weshalb man im Altortbereich „nachverdichten“ müsse. Dies sei auch im Sinne eines sparsamen Umgangs mit Grund und Boden, heißt es in der Begründung für die Änderung des B-Planes.
Man rücke damit zwar näher an den planungsrechtlichen Außenbereich und habe somit weniger Flächen für Begrünung zur Verfügung. Der Schaffung von zeitgemäßen Wohnformen wird aber Vorrang eingeräumt. Insgesamt sollen die Bauwilligen künftig etwas mehr Freiheiten erhalten. So wird die Baugrenze für mehrere Grundstücke um 20 Meter nach hinten verschoben, an den Außenwänden werden Holzverkleidungen erlaubt. Die Einfriedigungen privater Grünflächen müssen blickfrei sein, dürfen eine Höhe von 1,60 Meter nicht überschreiten, um nur einige Änderungswünsche des Ortsgemeinderates zu nennen, die in die Planungen aufgenommen worden waren.
Auch will man Baurecht schaffen für Anlagen, die zwischenzeitlich entstanden sind. Allerdings sollen weitere bauliche Anlagen nicht mehr zugelassen, erläuterte Regierungsbaumeisterin Brigitte Busch bei der Sitzung in Scheibenhardt. Umweltplanerin Bettina Krell stellte den Grünordnungsplan vor und betonte, dass man Vorgaben für den Klimaschutz beachten werde.
Quelle: RHEINPFALZ, Ausgabe " Germersheimer Rundschau" vom 17.12.2024
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„Einzigartige Arbeit“ für das Dorf
Lob von allen Seiten für den Einsatz des seit 2013 aktiven Seniorenbeirats – Angebot soll ausgebaut werden
Scheibenhardt. Nur rund 660 Einwohner zählt die Grenzgemeinde Scheibenhardt. Aber hier wirkt schon seit 2013 ein Seniorenbeirat, auf den man ganz arg stolz ist.
Zehn Personen gehören ihm an, und diese leisten Vorbildliches, wie im Bericht der neuen Vorsitzenden Karin Stephany zum Ausdruck kam. Der Scheibenhardter Seniorenbeirat begnügt sich nicht mit guten Ratschlägen und bringt nicht nur Wünsche der Senioren vor. Die Mitglieder sind vielmehr sehr aktiv, leisten einen wichtigen Beitrag zum Leben der Gemeinde.
Bei ihren monatlichen Treffen, an denen auch der Bürgermeister oder ein Gemeinderatsmitglied teilnimmt, vereinbaren sie die Organisation der Nachbarschaftshilfe und der Rentnerstammtische an jedem letzten Freitag im Monat, betreuen eine Rentner-Radler-Gruppe und führen Koch- und Genießerabende zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt durch. Ein musikalisches Picknick im Sommer mit Gästen von „hiwwe“ (Scheibenhardt) und „driwwe“ (Scheibenhard, Elsass) gehört ebenso dazu wie der Seniorenausflug. Und sie sind mit dem „Scheiweda Dorffunk“ (Whatsapp-Gruppe) miteinander bestens vernetzt.
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Scheibenhardt. Glühwein wird am Wochenende mehrfach ausgeschenkt. So findet am heutigen Nikolaustag, ab 17 Uhr im elsässischen Scheibenhard (Hof der Mairie, Bürgermeisteramt) ein Glühweinfest für alle statt. Mit Musik kommt der Nikolaus tags darauf auf den Festplatz beim Bürgerhaus im pfälzischen Scheibenhardt. Die Bewirtung übernimmt der Musikverein. Der Nikolaus wird gegen 17 Uhr erwartet. Und tags darauf am Sonntag, 10 Uhr, lädt der Angelsport- und Fischzuchtverein zum „Glühweinangeln“ an die Weiheranlage im Himmelreich ein.
Quelle: RHEINPFALZ, Ausgabe " Germersheimer Rundschau" vom 06.12.2024
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Der Bauantrag für die Erweiterung der Kita Sonnenschein ist beschlossene Sache. Aber nun ist auch klar, wo die Kinder während der Bauarbeiten betreut werden.
Von Fritz Hock
Mit einem einstimmigen Votum hat der Ortsgemeinderat den Bauantrag für die Erweiterung der Kindertagesstätte Sonnenschein jetzt auf den Weg gebracht. Wie lange dieser Weg allerdings sein wird, das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das wurde in der Sitzung am Montag deutlich. Die Ortsgemeinde ihrerseits hat nach eigener Darstellung jedenfalls alles Notwendige unternommen, damit das Bauvorhaben in Angriff genommen werden kann. So soll ein eingeschossiger und 20 Quadratmeter großer Ruheraum mit Flachdach an das vorhandene Gebäude an der Seite zum Hasenweg angebaut werden. Das Satteldach des Hauptgebäudes wird hierfür zurückgebaut. In Holzständerbauweise wird das Gebäude durch ein zweites Vollgeschoss mit einem Flachdach aufgestockt. Hier sollen Horträume, das Büro der Kindergartenleitung, der Personalraum und zusätzliche Sanitärräume untergebracht werden. Ein Essensraum, rund 38 Quadratmeter groß, wird im rückwärtigen nördlichen Bereich zur Waldstraße hin angebaut. Neue Treppenaufgänge sind geplant als weitere Rettungswege.
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