Per Knutfest-Express ins Himmelreich
SCHEIBENHARDT: Floriansjünger stellen an der Grillhütte Party mit Christbaum-Verbrennung auf die Beine
Eine Abfahrt für Ski- und Rodelrennen 180 Meter lang, von Ortsende Scheibenhardt direkt ins „Himmelreich” bis hinunter zum Lauterufer, dann vielleicht gar noch eine Eisbahn auf der zugefrorenen Lauter. Das hatten sich die Floriansjünger der Scheibenhardter Feuerwehr für ihr drittes Knutfest tagelang eiskalt ausgemalt. Jeder hoffte auf die Wiederholung der Super-Apres-Ski-Party im Januar des vergangenen Jahres, als bei Eis und Schnee satt zwei riesige Schnee-Iglus als Bar entstanden waren. Natürlich wussten die Aktiven des Feuerwehr-Vereins, dass auf Petrus und das Wetter nicht immer Verlass ist und manchmal kein Schnee im Januar fällt. Dafür war längst eine Schneekanone gemietet, doch nur bei Minus ein Grad und hoher Luftfeuchtigkeit kann sie wirklich Schnee produzieren, berichtet Christian Carl, Vereinsvorsitzender, der täglich Wetterberichte checkte. „Es war viel zu warm, aber Feuerwehrleute müssen lernen, ständig mit neuen Gegebenheiten umzugehen, deshalb wurde umgeplant.” Mit einem Knutfest-Express wurden die Gäste aus Scheibenhardt abgeholt und ins „Himmelreich” - so heißt die Gegend rund um die Grillhütte - transportiert. Hier sorgten Musik und passende Getränke für eine zünftige Hüttengaudi mit vielen Gästen, die in Skikleidung dick verpackt bis zum frühen Morgen ihren Spaß im Freien hatten. Bei der Disziplin Christbaum-Weitwurf konnten sich sportliche Männer und Frauen beweisen. Siegerin wurde diesmal Michelle Dübon mit über sechs Metern, und fast sieben Meter schaffte Jochen Lehmann, wobei die Männer wesentlich größere Bäume durch die Luft werfen mussten. Der erste Preis ist jeweils ein neuer Tannenbaum im Dezember, denn nach Weihnachten ist bekanntlich vor Weihnachten. Anschließend zauberten die Feuerwehr-Jünger eine beeindruckende Feuershow in den nächtlichen Himmel, die mit einem großen Feuer mit den eingesammelten Scheibenhardter Christbäumen endete. Und weil Feuerbekämpfung das ureigenste Handwerk der Floriansjünger ist, standen sie mit Wasserspritze und Schlauchleitung bereit, um ihre Einsatzbereitschaft zu demonstrieren und Schaden zu verhüten. (bp)
Eine Abfahrt für Ski- und Rodelrennen 180 Meter lang, von Ortsende Scheibenhardt direkt ins „Himmelreich” bis hinunter zum Lauterufer, dann vielleicht gar noch eine Eisbahn auf der zugefrorenen Lauter. Das hatten sich die Floriansjünger der Scheibenhardter Feuerwehr für ihr drittes Knutfest tagelang eiskalt ausgemalt. Jeder hoffte auf die Wiederholung der Super-Apres-Ski-Party im Januar des vergangenen Jahres, als bei Eis und Schnee satt zwei riesige Schnee-Iglus als Bar entstanden waren. Natürlich wussten die Aktiven des Feuerwehr-Vereins, dass auf Petrus und das Wetter nicht immer Verlass ist und manchmal kein Schnee im Januar fällt. Dafür war längst eine Schneekanone gemietet, doch nur bei Minus ein Grad und hoher Luftfeuchtigkeit kann sie wirklich Schnee produzieren, berichtet Christian Carl, Vereinsvorsitzender, der täglich Wetterberichte checkte. „Es war viel zu warm, aber Feuerwehrleute müssen lernen, ständig mit neuen Gegebenheiten umzugehen, deshalb wurde umgeplant.” Mit einem Knutfest-Express wurden die Gäste aus Scheibenhardt abgeholt und ins „Himmelreich” - so heißt die Gegend rund um die Grillhütte - transportiert. Hier sorgten Musik und passende Getränke für eine zünftige Hüttengaudi mit vielen Gästen, die in Skikleidung dick verpackt bis zum frühen Morgen ihren Spaß im Freien hatten. Bei der Disziplin Christbaum-Weitwurf konnten sich sportliche Männer und Frauen beweisen. Siegerin wurde diesmal Michelle Dübon mit über sechs Metern, und fast sieben Meter schaffte Jochen Lehmann, wobei die Männer wesentlich größere Bäume durch die Luft werfen mussten. Der erste Preis ist jeweils ein neuer Tannenbaum im Dezember, denn nach Weihnachten ist bekanntlich vor Weihnachten. Anschließend zauberten die Feuerwehr-Jünger eine beeindruckende Feuershow in den nächtlichen Himmel, die mit einem großen Feuer mit den eingesammelten Scheibenhardter Christbäumen endete. Und weil Feuerbekämpfung das ureigenste Handwerk der Floriansjünger ist, standen sie mit Wasserspritze und Schlauchleitung bereit, um ihre Einsatzbereitschaft zu demonstrieren und Schaden zu verhüten. (bp)Quelle: DIE RHEINPFALZ, Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene Ausgabe: Nr.9, Mittwoch, den 11. Januar 2012